Zeichnungskurs: Perspektive


Rund um den Turbinenplatz lässt sich ganz wunderbar das Phänomen Perspektive beobachten und erklären. Die vielen Häuserkanten, Fensterreihen und Fassadenprofile können einem aber auch schnell ein bisschen einschüchtern – drum haben wir sie erstmal einfach ignoriert und uns auf die Themen Nah/Weit und Gross/Klein konzentriert.

Funktioniert! Erst recht, wenn man die Augenhöhe anlegt und sämtliche Personen, die sich auf der selben Ebene befinden, entsprechend platziert. Schon ist da ein Raum mit sehr viel Tiefe wahrnehmbar. Nach diesem Erfolgserlebnis wagten wir uns ins Auge des Orkans – in die Giessereihalle.

Die Möglichkeit, aus drei Geschossen in die Halle zu blicken, hilft die Gesetze der Perspektive zu verstehen. Beim Zeichnen haben wir uns auf ein kleines Format beschränkt, was verhindert hat, dass wir uns zu sehr in Details verlieren konnten.

Ebenfalls ein Versuch wert: Mit White Board Marker auf eine Plexiglasscheibe zeichnen, was man dahinter sieht. Diese Methode hilft dem Auge und dem Kopf beim Umschalten von drei auf zwei Dimensionen.

Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!

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